Ich will ja einfach gar nicht sterben Depressionen bei Kindern

DEPRESSIONEN BEI KINDERN Eine Depression lässt sich bei Kindern und Jugendlichen schwerer diagnostizieren als bei Erwachsenen, aber diese seelische Erkrankung ist auch im Kindes- und Jugendalter nicht selten. Sie kann schwere Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zur Selbsttötung führen. Zwei betroffene Kinder berichten.

Depression im Kindes- oder Jugendalter ist eine immer noch kaum erkannte und oft unterschätzte Form der seelischen Erkrankung, obwohl sie verheerende Folgen haben kann; im schlimmsten Fall führt sie zum Suizid. Und die Zahl der Erkrankten nimmt zu. Auch Ärzte tun sich nach wie vor schwer, diese Krankheit zu diagnostizieren: insbesondere bei sehr jungen Kindern. Bei ihnen zeigt sich die Depression in einer anderen Ausprägung als bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Kinder und Jugendliche mit Depressionen leiden mehrfach: Die Erkrankung selbst führt dazu, dass ihnen das Leben an manchen Tagen unerträglich erscheint und der Gedanke, es zu beenden, oft übermächtig wird. Daneben fühlen sie Scham über ihre Krankheit und offenbaren sich nur selten, aus Angst, von anderen ausgegrenzt oder als „Psycho“ stigmatisiert zu werden.

Die 17-jährige Laura und der zehnjährige Luis haben sich bereit erklärt, einen Einblick in ihr Leben mit dieser Erkrankung zu gewähren. Über mehrere Monate durfte die Filmemacherin Andrea P. Dubois die beiden mit der Kamera begleiten und an ihrer Erlebniswelt teilhaben. So zeigt die Dokumentation die Realität von Laura und Luis aus deren Sicht und erlaubt dadurch einen tiefen Blick in deren jeweiliges Seelenleben. Sie macht nachvollziehbar, welchen Problemen und Belastungen die beiden jeweils ausgesetzt sind, wie sie selbst ihre seelische Störung erfahren, wie sie Situationen und andere Menschen empfinden, was und wie etwas auf sie einwirkt und wie die Umwelt auf sie reagiert.

Die Geschichten von Laura und Luis machen sensibel für das Thema Depression im Kindes- und Jugendalter, und sie ermöglichen ein besseres Verständnis für diese Krankheit und die davon betroffenen Kinder.

Origin: WDR
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Arte+7: 19.11-26.11.2013
Besetzung
Wiederholung:
Mo, 02.12. um 9:50 Uhr

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Wenn Kinderseelen leiden

Etwa ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen ist heutzutage in einem Maße verhaltensauffällig, dass sie kinder- und jugendpsychiatrisch untersucht werden sollten. Dazu kommen noch etwa zwei bis fünf Prozent psychosomatische Auffälligkeiten. Die Hälfte dieser Kinder und Jugendlichen ist aufgrund des Schweregrads der Erkrankung behandlungsbedürftig. Dabei sind kranke Kinderseelen kein länderspezifisches Problem – nahezu jede westliche Industrienation ist gleichermaßen davon betroffen. Trotz dieser beunruhigenden Faktenlage sind psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter immer noch kein soziopolitisches Anliegen – sie werden im Gegenteil meist tabuisiert und sind dadurch häufig mit Scham besetzt.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die vor allem in den letzten 30 Jahren gewonnen wurden, haben nicht dazu geführt, die Anzahl der seelischen Erkrankungen bei Kindern zurückzudrängen. Dabei hätte es jede Erwachsenengesellschaft in der Hand, zumindest die äußeren Faktoren, die für psychische Erkrankungen bei Kindern verantwortlich sind, einzudämmen, wie etwa die kindliche Verwahrlosung. Es fehlt das Bewusstsein dafür, dass die seelische Erkrankung eines Kindes keine individuelle Angelegenheit ist – tatsächlich hat sie Auswirkungen auf das direkte soziale Umfeld des Kindes und die Gesellschaft.

Die Dokumentation zeigt neben einer umfassenden Darstellung der derzeit häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen auch die ihnen jeweils zugrundeliegenden Ursachen sowie mögliche Therapieformen auf. Und sie stellt fest: Nur wenn Kinder sich geliebt fühlen, wenn ihre Bedürfnisse gestillt werden und sie seelisch gesund heranwachsen, können siie sich zu stabilen Erwachsenen entwickeln, die dann eine gesunde Gesellschaft bilden.

Origin: WDR
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Arte+7: 19.11-26.11.2013
Besetzung
Wiederholung:
Mo, 02.12. um 8:55 Uhr

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Alleinerziehend: ein fast unmöglicher Spagat

Das Modell „Alleinerziehend“ ist auf dem Vormarsch. Die Zahl derjenigen, die ihre Kinder ohne Hilfe eines Partners großziehen müssen, wächst seit Jahren. Viele von ihnen sind berufstätig, fast die Hälfte sogar in Vollzeit. Eine Situation, die nur schwer zu bewältigen ist.

Fast 100 Bewerbungen hat Monika geschrieben. Die 39-Jährige aus Marl bei Recklinghausen versuchte, nach zwei Jahren Pause wieder den Einstieg in den Job zu finden. „In den Vorstellungsgesprächen waren die Arbeitgeber jedes Mal geschockt, dass mein Kind doch noch so klein sei und ob ich überhaupt arbeiten wolle. Was heißt hier wollen: Ich muss!“ Denn Monika zieht ihre zweieinhalbjährige Tochter allein groß und zählt damit zu der wachsenden Anzahl von Alleinerziehenden in Deutschland. Von den 8,4 Millionen Familien mit Kindern sind inzwischen 1,6 Millionen alleinerziehend – und damit jede fünfte Familie. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei 14 Prozent.

Ökonomisches Risiko „alleinerziehend“

Die überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden sind Frauen, zwei Drittel von ihnen sind berufstätig wie Monika. „Eine Vollzeitstelle in näherer Umgebung habe ich nicht gefunden; bei einer Zusage musste ich ablehnen, weil ich jeden Tag zusätzlich zur Kita auf externe Hilfe angewiesen gewesen wäre.“ Nun arbeitet Monika 20 Stunden die Woche im Büro einer Mälzerei. Und auch hier jongliert sie mit der Hilfe von Freunden und Familien, damit es irgendwie geht.

In einer Gesellschaft, in der es üblich ist, dass der Haushalt über zwei Einkommen gesichert wird, ist es ein großes ökonomisches Risiko, alleinerziehend zu sein. Allerdings gehen die einzelnen europäischen Staaten unterschiedlich mit dieser Situation um. Hans Bertram, Professor für Mikrosoziologie an der Berliner Humboldt-Universität, schildert dies am Beispiel Schweden: „Hier wurden mehrere Instrumente geschaffen, etwa das einkommensabhängige Elterngeld oder bei einem Teilzeitjob die Möglichkeit, dass für Arbeitnehmer bis zum 8. Lebensjahr des Kindes die Sozialversicherungsbeiträge von den Sozialkassen bezahlt werden. Wir in Deutschland haben dagegen eine Mischung aus zielgerichteten Leistungen und Instrumenten, die an die Ehe gekoppelt sind.“

Carmen hat das am eigenen Leib erfahren müssen. Die alleinerziehende Mutter von drei Kindern arbeitet als freie Hörfunkjournalistin. „Ich habe schon während meiner Ehe darauf geachtet, nie von meinem Mann abhängig zu sein – jedenfalls nicht mehr als unbedingt notwendig. Das halte ich heute für die klügste Entscheidung überhaupt.“ Da der Vater der Kinder nicht zahlt, ist die 33-Jährige auf den Unterhaltsvorschuss des Jugendamts angewiesen – und der läuft bald aus. „Mir scheint, dass der andere, nicht erziehende Elternteil eine Menge Rechte hat, aber kaum Pflichten. Eine Pflicht ist in meinen Augen keine Pflicht, wenn es keine Sanktionen gibt, die einen ermuntern, diese Pflicht auch auszuüben.“ Bald wird Carmen darauf angewiesen sein, von ihrer Arbeit sich und drei Kinder ernähren zu müssen. Eine Vollzeitselbstständigkeit kann sie sich nur unter größter Kraftaufbietung und mit optimaler Kinderbetreuung vorstellen.

Bruch beim Schuleintritt

Genau das ist nach Ansicht des Soziologen Bertram Teil des Problems. „Alleinerziehende müssen nicht nur die ökonomische Situation einigermaßen vernünftig managen, sondern auch die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf individuell lösen. In vielen anderen Ländern stellen sich diese Probleme nicht mehr.“ Hierzulande nimmt die Betreuung früh zeitlich und qualitativ ab; spätestens beim Schuleintritt gibt es einen Bruch.

Es wundert daher nicht, dass der aktuelle Familienreport der Bundesregierung ausweist, dass Eltern und insbesondere Alleinerziehende sich „Maßnahmen der Zeitpolitik“ wünschen. Und Unternehmerinitiativen sprechen bereits davon, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Fachkräftemangel ist. Denn knapp 40 Prozent der Alleinerziehenden sind regulär beschäftigt und verfügen über hohe Bildungsabschlüsse. Die besonders jungen Alleinerziehenden jedoch haben nicht nur geringere schulische Kenntnisse, sondern oft noch nicht einmal einen Abschluss. Die Konsequenz: Sie sind langfristig auf staatliche Unterstützung angewiesen.

Ohne Netzwerk geht es nicht

ie selbstständige Übersetzerin Andrea aus Düsseldorf teilt diese Einschätzung: „Ich denke, mit Studium und qualifizierter Ausbildung ist es trotz allem leichter, denn ich habe mehr Auswahlmöglichkeiten. Zur Not kann ich immer noch putzen gehen, aber es ist nicht das einzige, was mir bleibt.“ Andrea hat eine zehnjährige Tochter, als freiberufliche Übersetzerin hat sie schon vor ihrer Schwangerschaft gearbeitet. Als auf dem Land mangels Betreuungsmöglichkeiten die Kunden ausblieben, zog sie in die Stadt. Das half – ebenso ein funktionierendes privates Netzwerk. „Meine Familie und meine Freunde unterstützen mich und hier gibt es mehr Frauen in gleicher Situation, die gegenseitige Hilfe wird unkomplizierter gewährt.“

Solche Netzwerke müssen jedoch immer noch in Eigenregie organisiert werden. Mütterzentren, wo das sprichwörtliche Dorf entstehen kann, das es braucht, um Kinder groß zu ziehen, gibt es bislang nur in wenigen Pilotprojekten. Der Soziologe Bertram sieht dies besonders kritisch: „Die Vorstellung, dass man eine Familie in einen Kontext einbinden muss, der unterstützt, ist uns eher fremd. Solange wir davon ausgehen, dass Familien als Einzelkämpfer ihr Leben bewältigen können, hat das die logische Konsequenz, dass diejenigen, die nicht einmal einen Partner haben, besonders allein sind.“

Constanze Hacke
ist selbstständige Wirtschaftsjournalistin in Köln.

Copyright: Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion
Dezember 2010

 

 

 

 

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Armut: Wird der soziale Abstieg zur Normalität in Deutschland?

Die Armut in Deutschland und Europa wächst. 100 Millionen Menschen der EU leben in Armut oder sind von Armut bedroht. 2010 war das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

Die Zahlen sind erschreckend: Mehr als elf Millionen Deutsche leben unter der Armutsschwelle; das sind rund ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Diese Zahlen hat das Wirtschaftsinstitut DIW unlängst veröffentlicht. Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands heißt dies, dass gut 14 Prozent der Bundesbürger arm sind. Von dieser Entwicklung sind laut DIW vor allem junge Leute und Familien betroffen. Als arm gilt nach einer Definition der Europäischen Kommission, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat.

Die Kluft wird größer

In Europa vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich immer. Auch in den europäischen Nachbarländern sieht es nicht besser aus. Bereits vor ein paar Jahren hat das „Bureau of European Policy Advisers“ (BEPA) im Auftrag der EU-Kommission einen Bericht über Europas soziale Wirklichkeit erstellt. Fazit: In Europa vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr. Immer mehr Menschen haben immer weniger zum Leben. In Zahlen heißt das: Heute ist nahezu jeder fünfte EU-Bürger, das sind rund 100 Millionen Menschen, von Armut betroffen oder bedroht. Die Einkommen entwickelten sich mit zunehmender Dynamik immer stärker auseinander.

Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, hat die Europäische Kommission bereits im Dezember 2007 beschlossen, das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung zu machen. Dafür hat die Kommission rund 17 Millionen Euro bereitgestellt, um die Selbstverpflichtung der Europäischen Union zu unterstreichen, einen wesentlichen Beitrag zur Armutsbekämpfung bis 2010 zu leisten. Der EU-Kommissar für soziale Angelegenheiten, Vladimír Špidla, sagte dazu am 12. Dezember 2007 in Brüssel: „Das Europäische Jahr wird die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie stark Armut immer noch den Alltag vieler Europäer prägt.“

Gemischte Bilanz

Die schwarz-gelbe Bundesregierung musste bei den Hartz-IV-Regelsätzen nachbessern. Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu. Ob die teure EU-Kampagne eine Trendwende bewirken konnte? Für ein abschließendes Urteil ist es noch zu früh; Sozialverbände bilanzieren noch. Allerdings ist eine gewisse Skepsis zu spüren. Bei unserem Nachbarn Österreich hat man bereits eine gemischte Bilanz gezogen. Der österreichische Sozialminister Rudolf Hundstorfer verteidigte einerseits den Sozialstaat und warnte auch vor einer Vergrößerung der Einkommensunterschiede, andererseits verteidigte er auch die geplanten Einschnitte beim Pflegegeld (analog zur deutschen Sozialhilfe): Es werde nicht gekürzt, sondern nur der Zuwachs gebremst. „Es wird kein Euro weniger ausgegeben, es wird nur weniger mehr ausgegeben“, betonte der Minister.

Und in Deutschland? Am 9. Februar 2010 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Hartz-IV-Regelsätze in ihrer bestehenden Form nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Wie das oberste deutsche Gericht festgestellt hat, werden die Bedürfnisse der Kinder durch die geltenden Hartz-IV-Gesetze nicht ausreichend berücksichtigt. Darum musste die schwarz-gelbe Bundesregierung hier nachbessern. Zu diesem Zeitpunkt belief sich der Hartz-IV-Regelsatz auf 359 Euro.

Dabei ist diese Forderung nicht neu. Sozialwissenschaftler wie der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge fordern seit Langem eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau im Mai vergangenen Jahres hat Butterwegge, der eine Professur an der Uni Köln hält, erklärt, dass „die Regelsätze bei Hartz IV auf mindestens 450 Euro hochgesetzt werden“ müssten. Eine Forderung, die der Wissenschaftler mit der ökonomischen Notwendigkeit, die Binnennachfrage anzukurbeln, verknüpft. Denn, weiß Butterwegge, „auch die Hartz-IV-Empfänger geben jeden Cent sofort aus, den sie bekommen“.

Mindestlohn als Armutsbremse

Eine Re-Strukturierung des Arbeitsmarktes ist notwendig. Am Ende hat sich Schwarz-Gelb auf eine Erhöhung geeinigt: fünf Euro. Das ist etwa der Wert einer Schachtel Zigaretten. Soviel erhalten Hartz-IV-Empfänger ab Januar 2011 mehr. Ob diese fünf Euro etwas daran ändern werden, dass immer mehr Menschen in Deutschland arm sind oder von Armut bedroht werden?

Um den Trend der wachsenden Armut in Deutschland zumindest zu verlangsamen, hält die Politikwissenschaftlerin Barbara Riedmüller die Re-Strukturierung des Arbeitsmarktes für unbedingt notwendig. In einem Interview mit dem Tagesspiegel forderte die Professorin für Politikwissenschaft, die am Berliner Otto-Suhr-Institut arbeitet, „die Einführung eines Mindestlohnes […]. Der würde wie eine Bremse funktionieren.“ Mit anderen Worten: den sozialen Abstieg von Arbeitnehmern in die bezahlte Armut verlangsamen. Allerdings, so Riedmüller weiter, sieht es derzeit nicht so aus, als würden Politik und Wirtschaft „etwas zugunsten des Arbeitsmarktes“ unternehmen.

Die Folgen hat Butterwegge bereits im vergangenen Jahr beschrieben: „Die Armut ist dabei, zur Normalität in Deutschland zu werden.“

Literatur:

Butterwegge, Christoph:
Armut in einem reichen Land. Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird (Campus Verlag 2009)

Christoph Butterwegge, Michael Klundt, Matthias Belke-Zeng:
Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland (VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2008)

Thomas Schirrmacher:
Die neue Unterschicht: Armut in Deutschland? (Hänssler 2007)

Dr. Andreas M. Bock
ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er unterrichtet an der Ludwig-Maximilans-Universität München, der Universität Augsburg und der Universität der Bundeswehr München.

 
online-redaktion@goethe.de

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BETREFF: URLAUBSANTRAG

Kommen Sie bloß nicht wegen Urlaub?

Haben Sie denn gar kein Gewissen?

Wissen Sie überhaupt, wie wenig Sie Arbeiten?

Ich will es Ihnen mal einmal vorrechnen:

Das Jahr hat bekanntlich 365 Tage, nicht wahr?

Davon Schlafen Sie täglich 8 Stunden,

das sind 122 Tage. Es bleiben noch 243 Tage.

Täglich haben Sie 8 Stunden frei, das sind ebenfalls 122 Tage,

also bleiben noch 121 Tage

52 Sonntage hat das Jahr an welchen Tagen

nicht gearbeitet wird. Was bleibt übrig?  69 Tage.

Sie rechnen doch mit???

Samstagnachmittag wird auch nicht gearbeitet,

das sind nochmals 52 halbe – oder 26 ganzen Tage.

Bleiben also noch 43 Tage.

Aber weiter:

Sie haben täglich 2 Stunden Pause,

also insgesamt 30 Tage. Was bleibt übrig?

Nur ein REST von 13 Tagen!

Das Jahr  hat 12 Feiertagen – was bleibt übrig?

Sage und schreibe 1 Tag!!!

Und das ist der 1. Mai – und an dem Tag wird

auch nicht gearbeitet!

Und da wollen Sie noch Urlaub???

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Gefährliche Profitgier!!

Der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer kündigt nach einem erneuten Skandal in einer zur Casa Reha Unternehmensgruppe gehörenden Pflegeeinrichtung eine Gesetzesänderung an. Er will Einblicke in die Bilanzen von Heimbetreibern.

Quelle: SWR

http://www.ardmediathek.de/das-erste/report-mainz/gefaehrliche-profitgier?documentId=16592254

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Autorengespräch Gefährliche Pflege

 

http://www.ardmediathek.de/das-erste/report-mainz/autorengespraech-gefaehrliche-profitgier?documentId=16592194

 

 

Nachdem Controlling durch die Öffentlichkeit …bleibt nichts verändet in der Altenpflege!!!

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Volksverarschung

Rückblick…

Die hohe Kunst der Voksverarschung

Auf den Punkt gebracht!

Irgendwas riecht faul im Lande. Nach offener Hose, alten Fisch,
ranzigen Schmiermitteln, moderigem Gemauschel und grinsender Verlogenheit.
Niemanden kann man mehr trauen. Jeden Tag wird der Nation die dunkel gefärbte
Ehren Unterhose eines weiteren vermeintlichen Saubermanns präsentiert.

Ulrich H., einer unserer beliebtesten Fußballclub-Präsidenten und
Wurstfabrickbesitzer – für die Deutschen schon allein durch diese Kombination
eine Lichtgestalt der Ehrlichkeit – entpuppt sich als Steuerbescheißer im
Gutherren Still. Bushi D., intellektueller Romatik Rapper und stolzer
Besitzer einer vergoldeten Schalenwild-Statue für Integration,
verblüfft durch vertraglich dokumentierte Kontakte in die Unterwelt.

Georg S., CSU-Fraktionschef im bayrischen Landtag, tritt freiwillig zurück,
weil er versehentlich seine Frau für ein vielfaches Regelgehalt als
Sekretärin bei sich selbst angestellt hatte – so wie zahlreiche seiner
christlich-a..zialen Kollegen mit ihrer arbeitslosen Sippschaft ebenfalls
auf unsere Kosten taten.

In der Katholischen Kirche wurden/werden seit Jahrzehten ihr
anvertraute unschuldige Kinder missbraucht, finanziert von unserer
Kirchensteuer, während die Verantwortlichen im Pristergewand mit
juckendem Lümmel die Frömmigkeit predigen.
Und im Fehrnsehen bekommen wir von den verantwortlichen
Programmbastlern täglich den nackten Arsch der Dummheit ins
Gesicht gehalten, mit der Behauptung es sei die aufgehende
Morgensonne.

Wärend die Öffis ihre Zwangsgebühr mit dreister Arroganz in
Beitragsservice umbennen und auf Applaus für ihre begrifflich
gelungene Volksverarschung warten.

Im Grunde meines Herzens bin ich ein friedliebender Mensch,
doch so langsam frage ich mich:
Wo ist das A-Team, wenn man es mal braucht? in wessen Tasche
befindet sich gerade die faust Gottes?

Wäre eine knackige Sintflut nicht die sinnvolle Alternative
zu einem weiteren verregneten Sommer? Und wie lange noch wollen
wir alle es widerspruchslos hinnehmen, dass man uns lächelnd
jeden feuchten Furz als Eau de Parfum verkauft?
Werden wir immer wieder derart betrogen, weil die anderen so
besonderes clever sind – oder einfach nur weil wir uns alles
brav blind gefallen lassen? Ist dieses unverschämte
ignorieren, Bescheißen und Verhöhnen der Masse vielleicht
nur ein verzweifelter schrei nach Liebe?
Oder nach einem verdienten Schlag in die Fre…?
Man kann ja über alles reden…

Quelle – Kalkofes letzte Worte…

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Jeder zweite Pole will den Euro nicht…

Nachrichten – Wirtschaft:

Mehr als die Hälfte der Polen >53 Prozent< hält die Einführung des Euros im eigenen Land für „etwas schlechtes“ . Nur 14 Prozent sehen darin eine gute Idee, so eine veröffentliche Umfrage des Meinungsforschnungsinstituts TNS. Insgesamt 68 Prozent befürchten vom Euro negative Auswirkungen auf die Wirtschaft ihres Landes…

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Euro Crash – was passiert

Wie wärs mal mit der Wahrheit?

Was beim Euro-Crash wirklich auf Sie zukommt

Die Mehrheit der Deutschen will wieder die D-Mark zurück.
Rund sechzig Prozent bekunden jedenfalls bei
repräsentativen Umfragen, kein Vertrauen mehr in den Euro zu haben.
Die D-Mark stand über viele Jahrzehnte für den Wiederaufstieg nach dem zweiten Weltkrieg, für Stabilität,
für Wirtschaftswachstum und vor allem für Wohlstand.
Millionen Menschen trauern ihr inzwischen nach.
Denn die Versprechungen der Politiker,
nach denen der Euro ebenso stabil sein werde
wie einst die D-Mark, haben sich in Luft aufgelöst.

Gebt uns unsere D-Mark zurück!
Fünf Experten beantworten die wichtigsten Fragen zum kommenden Staatsbankrott

In diesem Buch erfahren Sie, wie die Deutschen, die den Euro nicht wollten,
von den Politikern getäuscht und belogen wurden. Fünf renomierte Fachleute
beantworten die wichtigsten Fragen zum absehbaren Crash
der Fehlkonstruktion >>Euro<<<

  • Professor Karl Albrecht Schachtschneider
  • untersucht die Rechtsstaatlichkeit der Euro-Rettungspolitik.
    Er kommt zu einem Schluss, der als Weckruf zu verstehen ist.
    Die Euro-Rettungspolitik ist ein
    milliardenschweres Unrecht,
    das gegen Verträge und die Verfassung verstößt.
    Die Rechtswidrigkeit gleicht einem Staatsstreich
    der politischen Klasse
    und jeder Deutsche hat nicht nur das Recht,
    sondern angesichts des Staatsstreiches
    die Pflicht. Widerstand zu leisten.
    Wenn die Bürger zusehen, wie die politsche
    Klasse fortgesetzt und folgenlos geltendes Recht bricht,
    erschüttert diese Staatsstreichpolitik die Grundfesten der Demokratie.

  • Professor Wilhelm Hankel
  • liefert ein flammendes Plädoyer für den Erhalt der deutschen
    Marktwirtschaft und des deutschen Wohlstandes.
    Der Euro hat
    Deutschland zum Zahlmeister Europas gemacht.

    Doch jetzt droht uns selbst die Pleite.
    der renommierte Währungsexperte widerlegt die Mär,
    Deutschland sei der größte Profiteur der Währungsunion.

  • Dr. Bruno Bandulet
  • beleuchtet den Euro im Spiel der Geopolitik.
    Er deckt die Hintergründe auf
    und rechnet mit den Schuldigen ab.
    Wie kam er dazu, dass Helmut Kohl
    die Deutsche Mark opferte und die Bundesbank entmachtet wurde?
    Welche Rolle spielt die amerikanische Hochfinanz
    im Währungskrieg zwischen Doller und Euro?

  • Dr. Udo Ulfkotte
  • zeigt die umfangreichen Medienmanipulationen
    und Falschmeldungen auf,
    mit denen die Bürger vom Euro überzeugt wwerden sollen.
    Die Bundesregierung schreibt deutschen Qualitätsjournalisten vor,
    was berichtet und was auf keinen Fall gemeldet werden darf.
    Ulfkotte warnt für den Fall des Euro-Crashs vor bürgerkriegsähnlichen Unruhen.
    Von der Öffentlichkeit unbemerkt
    werden jetzt überall in Europa Sondereinsatzkräfte
    darauf vorbereitet,
    erwartete soziale Proteste mit Gewalt niederzuschlagen.

  • Professor Bernd Thomas Ramb
  • zeigt, dass eine Währungsreform in naher Zukunft
    immmer wahrscheinlicher wird,
    und gibt konkrete Hinweise,
    wie Sie sich auf den kommenden Zusammenbruch
    unserer Währung solide vorbreiten können.
    Er hat sogar die Wahrscheinlichkeit errechnet,
    wann sich die Währungsreform ereignen wird!

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