{"id":106,"date":"2012-06-11T17:33:41","date_gmt":"2012-06-11T17:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gibs-mir.com\/blognews\/?p=106"},"modified":"2012-06-11T17:33:41","modified_gmt":"2012-06-11T17:33:41","slug":"sind-wir-wirklich-so-dumm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gibs-mir.com\/blognews\/?p=106","title":{"rendered":"Sind wir wirklich so dumm&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Sind wir wirklich so dumm&#8230;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/6Y4yOatpt2Y\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&#8222;Spiegel&#8220;: <strong>Deutsche atomwaffenf\u00e4hige U-Boote f\u00fcr Israel<\/strong><\/p>\n<p>Tel Aviv (dpa) &#8211; Israel stattet nach &#8222;Spiegel&#8220;-Informationen aus Deutschland gelieferte U-Boote mit atomar best\u00fcckten Marschflugk\u00f6rpern aus. Mit Hilfe der deutschen U-Boote sei es Israel gelungen, &#8222;sich ein schwimmendes Atomwaffen-Arsenal zuzulegen&#8220;, schreibt das Magazin. <\/p>\n<p>Die Deutschen k\u00f6nnen stolz darauf sein, die Existenz des Staates Israel f\u00fcr viele Jahre gesichert zu haben&#8220;, zitiert der &#8222;Spiegel&#8220; den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak. Sein Ministerium wollte sich am Sonntag nicht zu dem Bericht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Die israelische Marine hat bereits drei U-Boote des Typs &#8222;Dolphin&#8220; im Einsatz, drei weitere sollen noch geliefert werden. Gebaut werden die Boote von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, einer Tochter des ThyssenKrupp-Konzerns. Der &#8222;Spiegel&#8220; st\u00fctzt sich bei seinem Bericht auf Recherchen in Deutschland, Israel und den USA, bei noch amtierenden und ehemaligen Ministern, beteiligten Milit\u00e4rs, R\u00fcstungsingenieuren sowie Geheimdiensten.<\/p>\n<p>Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie offiziell best\u00e4tigt oder dementiert. Ausl\u00e4ndische Medien berichten seit Jahren, die deutschen U-Boote k\u00f6nnten mit Raketen mit atomaren Sprengk\u00f6pfen ausger\u00fcstet werden. Der &#8222;Spiegel&#8220; schreibt, die deutsche Regierung beharre bis heute darauf, nichts \u00fcber die Ausr\u00fcstung mit Atomwaffen zu wissen. Ehemalige hochrangige Beamte h\u00e4tten dem Magazin jedoch nun erkl\u00e4rt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf den U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde.<\/p>\n<p>Die mit Kernwaffen ausger\u00fcsteten U-Boote sollten Israels atomare Zweitschlagskapazit\u00e4t gew\u00e4hrleisten und damit als Abschreckung dienen, schreibt das Magazin. Die Flugk\u00f6rper seien laut Experten vom israelischen R\u00fcstungskonzern Rafael gebaut worden. Sie seien eine Weiterentwicklung des Marschflugk\u00f6rpers Popeye Turbo SLCM, der mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern und einem bis zu 200 Kilogramm schweren Sprengkopf den Iran erreichen k\u00f6nnte. Der Abschuss k\u00f6nne mit Hilfe eines neuartigen hydraulischen Aussto\u00dfsystems erfolgen.<\/p>\n<p> Ein U-Boot der vergr\u00f6\u00dferten Dolphin-Klasse 212 A f\u00fcr Israel nach dem Stapellauf auf dem Gel\u00e4nde der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel. \u00a9 dpa \/ Markus Scholz<br \/>\n&#8222;Die Deutschen k\u00f6nnen stolz darauf sein, die Existenz des Staates Israel f\u00fcr viele Jahre gesichert zu haben&#8220;, zitiert der &#8222;Spiegel&#8220; den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak. Sein Ministerium wollte sich am Sonntag nicht zu dem Bericht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Die israelische Marine hat bereits drei U-Boote des Typs &#8222;Dolphin&#8220; im Einsatz, drei weitere sollen noch geliefert werden. Gebaut werden die Boote von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, einer Tochter des ThyssenKrupp-Konzerns. Der &#8222;Spiegel&#8220; st\u00fctzt sich bei seinem Bericht auf Recherchen in Deutschland, Israel und den USA, bei noch amtierenden und ehemaligen Ministern, beteiligten Milit\u00e4rs, R\u00fcstungsingenieuren sowie Geheimdiensten.<\/p>\n<p>Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie offiziell best\u00e4tigt oder dementiert. Ausl\u00e4ndische Medien berichten seit Jahren, die deutschen U-Boote k\u00f6nnten mit Raketen mit atomaren Sprengk\u00f6pfen ausger\u00fcstet werden. Der &#8222;Spiegel&#8220; schreibt, die deutsche Regierung beharre bis heute darauf, nichts \u00fcber die Ausr\u00fcstung mit Atomwaffen zu wissen. Ehemalige hochrangige Beamte h\u00e4tten dem Magazin jedoch nun erkl\u00e4rt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf den U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde.<\/p>\n<p>Die mit Kernwaffen ausger\u00fcsteten U-Boote sollten Israels atomare Zweitschlagskapazit\u00e4t gew\u00e4hrleisten und damit als Abschreckung dienen, schreibt das Magazin. Die Flugk\u00f6rper seien laut Experten vom israelischen R\u00fcstungskonzern Rafael gebaut worden. Sie seien eine Weiterentwicklung des Marschflugk\u00f6rpers Popeye Turbo SLCM, der mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern und einem bis zu 200 Kilogramm schweren Sprengkopf den Iran erreichen k\u00f6nnte. Der Abschuss k\u00f6nne mit Hilfe eines neuartigen hydraulischen Aussto\u00dfsystems erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Der deutsche Literaturnobelpreistr\u00e4ger G\u00fcnter Grass<\/strong> hatte Anfang April mit dem israelkritischen Gedicht &#8222;Was gesagt werden muss&#8220; f\u00fcr heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb er, Israel bedrohe als Atommacht den Weltfrieden und k\u00f6nne das iranische Volk mit einem Erstschlag ausl\u00f6schen. Israel d\u00fcrfe deshalb keine deutschen U-Boote mehr erhalten. Israel verbot Grass wegen seiner \u00c4u\u00dferungen die Einreise.<\/p>\n<p>Quelle:<br \/>\nhttp:\/\/www.gmx.net\/themen\/nachrichten\/deutschland\/24988a4-spiegel-deutsche-atomwaffenfaehige-u-boote-israel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind wir wirklich so dumm&#8230; &#8222;Spiegel&#8220;: Deutsche atomwaffenf\u00e4hige U-Boote f\u00fcr Israel Tel Aviv (dpa) &#8211; Israel stattet nach &#8222;Spiegel&#8220;-Informationen aus Deutschland gelieferte U-Boote mit atomar best\u00fcckten Marschflugk\u00f6rpern aus. 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