Mobilfunktechnologie 5G / 6G Funkstrahlung und die Gesundheit
Seit den 1990er Jahren hat es eine rasante Entwicklung der Mobilfunktechnologie gegeben,
sowohl in der Zahl der registrierten Teilnehmer als auch in der Nutzung.
Um immer höhere Datenübertragungsraten zu realisieren,
wurde die sogenannte 3G-Technologie (für dritte Technologie-Generation)
zunächst durch 4G und jetzt durch 5G ersetzt.
Es besteht kein Zweifel,
dass all diese Technologien im alltäglichen Rahmen für fast jedermann nützlich sind.
Aber ein Aspekt, dem sich dieses Symposium widmet,
wurde sträflich vernachlässigt.
Erbschäden und Missbildungen bei Tieren durch Funkstrahlung
Auf dieser Basis erläuterte dann Prof. Dr. Klaus Buchner in seinem Vortrag
„Erbschäden und Missbildungen bei Tieren durch Funkstrahlung“,
dass im Gegensatz zu den meisten Informationen im öffentlichen Rundfunk
und in den Mainstreammedien die physikalischen und chemischen Vorgänge bekannt sind,
mit denen Funkstrahlung die Gesundheit schädigen kann.
Dies gilt in besonderem Maße für 5G, aber auch für die Generationen
4G und 3G gibt es belastbare Evidenz für Schäden.
Funkstrahlung Gesundheit 5G 6G
Im ersten Vortrag mit dem Titel: „Mobilfunktechnologie:
Physikalische Grundlagen und technische Vorteile von 5G“
erklärte Prof. Dr. Werner Bergholz die Funktechnik,
indem er „bei Adam und Eva“ anfing, so dass auch jemand ohne Fachkenntnisse verstehen kann,
wie Funkübertragung funktioniert und warum die Industrie
und viele der Anwender unbedingt die 5G Technik umsetzen wollen.
Hochfrequente Felder
Quellen hochfrequenter Felder
Von Rundfunk und Fernsehen über Babyphone und Smart Meter bis hin zu Ganzkörperscanner
und Radar nutzen zahlreiche Technologien hochfrequente elektromagnetische Felder.
Sie begegnen uns überall im Alltag.
Hochfrequente elektromagnetische Felder sind im elektromagnetischen Spektrum im Frequenzbereich zwischen 100 Kilohertz (kHz) und 300 Gigahertz (GHz) angesiedelt.
Sie werden im Allgemeinen von einer Antenne abgestrahlt
und können Energie und Informationen über große Entfernungen übertragen.
Aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten hochfrequenter elektromagnetischer Felder
besonders für die moderne Kommunikation
(z. B. Rundfunk, Fernsehen, Mobilfunk, schnurlose Telefone, WLAN und Bluetooth)
ist der Mensch heutzutage von einer Vielzahl verschiedener Sendeeinrichtungen umgeben,
die mit unterschiedlichen Sendeleistungen und Frequenzen arbeiten.
5G
Seit 2020 wird die nächste Mobilfunkgeneration 5G eingeführt.
Selbstfahrende Autos, sprachgesteuerte Assistenten und intelligente Kühlschränke
sind nur einige Beispiele dafür,
wie die höheren Datenübertragungsraten der neuen Mobilfunktechnologie genutzt werden könnten. Es gibt jedoch auch Bedenken.
Viele Studien belegen das Krebsrisiko
Eine kleine Auswahl davon:
◼ Hardell et al. 2013 und 2017: Fall-Kontroll Studie
Int J Oncol 43: 1833 – 1845 (2013), Biomed Res Int 2017:9218486
◼ National Toxicology Program 2018:
3.080 Ratten und Mäuse
https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr595peerdraft.pdf (Ratten)
https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr596peerdraft.pdf (Mäuse)
◼ F.Belpoggi et al. 2018:
2.448 Ratten
Environmental Research, 2018, 165:496-503.
◼ J.C.Lin 2018:
IEEE Microwave Magazine Sept/Oct 2018, 16-24
Der Journalist Klaus Scheidsteger stellte in seinem Vortrag mit dem Titel
„Zwischen Verharmlosung, Ignoranz und bewusster Falschinterpretation:
Mobilfunk-Themen in den Medien“ dar, wie verzerrt das Thema teilweise in den Medien behandelt wird,
schilderte neuere Entwicklungen und stellte insbesondere die Ergebnisse der neuen ATHEM-3 Studie vor.
Wie bei anderen Themen, wie z.B. Corona oder Klimawandel, wurde transparent,
wie es Medienmachern gelingt, die Fakten zu manipulieren,
so dass eine Scheinwirklichkeit errichtet wird.
Mobilfunk und die erhöhten gesundheitlichen
Risiken durch 5G
5G und 6G – die biologischen Auswirkungen
Inzwischen haben bereits Hunderte von Studien einen Zusammenhang zwischen 5G-Frequenzen und signifikanten biochemischen Veränderungen,
Störungen der Genexpression, DNA-Schäden, oxidativem Stress,
neurologischen Schäden und Tumorwachstum hergestellt:
Tumorwachstum Frequenzen KI-Gehirnchips
Dokumentierte nachteilige biologische Auswirkungen umfassen:
Biochemische Veränderungen
Störung der Zellmembran
Veränderte Zellproliferation
Veränderungen der Genexpression
Morphologische Auswirkungen
Störung der Immunfunktion
Auswirkungen auf Gehirn und Neuronen
Elektrophysiologische Auswirkungen
Genotoxizität
Oxidativer Stress
Stoffwechsel- und Enzymveränderungen
Hämatologische Auswirkungen
Verringerte Zelllebensfähigkeit
Synergistische und kombinative Auswirkungen
Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Auswirkungen auf das Verhalten
Störung der Zellsignale
Apoptose
Auswirkungen auf das Lernen
Auswirkungen auf das Gedächtnis
Hypoalgetische Auswirkungen
Auswirkungen auf das Tumorwachstum
Auswirkungen auf die Entwicklung
Endokrine Auswirkungen
Veränderungen der Neurotransmitter
Auswirkungen auf die Leber
Auswirkungen auf die Augen
Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System

Krebs hat viele Ursachen- auch Elektrosmog
https://www.funkstrahlung.ch/images/pdf/Downloads/A4_Flyer_Krebs_Aug16_web.pdf

Oxidativer Stress: Dies ist der am häufigsten genannte Effekt.
Studien (wie die von Yakymenko et al.)
legen nahe, dass hochfrequente Felder die Bildung freier Radikale in Zellen fördern können,
was wiederum zu Entzündungen und DNA-Schäden führen kann.
Genexpression: Forscher beobachten teils Veränderungen darin,
welche Gene in einer Zelle „an- oder abgeschaltet“ werden,
selbst wenn die DNA-Struktur nicht direkt durchbrochen wird (wie bei Radioaktivität).
Kalzium-Haushalt: Ein bekannter Erklärungsansatz (z. B. nach Martin Pall)
ist die Störung von spannungsgesteuerten Kalziumkanälen in der Zellmembran,
was neurologische Prozesse beeinflussen könnte.

Hier sind die wichtigsten Maßnahmen,
die unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
und Umweltverbänden empfohlen werden:
Auszug: Telefonieren mit Köpfchen Abstand halten: 🙂
Nutzen Sie ein Headset oder die Freisprechfunktion. Je weiter das Handy vom Kopf entfernt ist, desto geringer ist die Strahlungsintensität (sie nimmt mit der Entfernung quadratisch ab).
Kurz fassen: Reduzieren Sie die Dauer von Telefonaten direkt am Ohr.
WLAN statt Mobilfunk:
WLAN hat in der Regel eine deutlich geringere Sendeleistung als der Mobilfunkstandard (LTE/5G).
Hintergrunddaten: Schalten Sie automatische Synchronisationen aus,
damit das Handy nicht ständig „unbemerkt“ sendet.
Hardware-Wahl SAR-Wert prüfen:
Achten Sie beim nächsten Kauf auf den SAR-Wert.
Geräte unter 0,6 Watt pro Kilogramm gelten als strahlungsarm.
Das BfS führt hierzu eine öffentliche Liste.
Samsung Galaxy S-Serie (Premium)
Die S-Serie zeigt in den neuesten Generationen tendenziell
etwas höhere Werte als frühere Modelle,
liegt aber konsequent unter dem EU-Grenzwert von 2,0 W/kg.
Galaxy S25 Ultra: Kopf: 1,25 W/kg | Körper: 1,42 W/kg
Galaxy S25 / S25+: Kopf: ca. 1,26 – 1,29 W/kg | Körper: ca. 1,26 – 1,36 W/kg
Galaxy S24 Ultra: Kopf: 1,26 W/kg | Körper: ca. 1,30 W/kg
Galaxy S24: Kopf: 0,87 W/kg | Körper: 1,35 W/kg
Galaxy S23 Ultra: Kopf: 0,96 W/kg | Körper: 1,40 W/kg
Galaxy S23+: Kopf: 0,77 W/kg | Körper: 1,45 W/kg
Galaxy S23: Kopf: 0,96 W/kg | Körper: 1,35 W/kg
Samsung Galaxy A-Serie (Mittelklasse)
Diese Serie ist oft besonders strahlungsarm
und daher für vorsorgeorientierte Nutzer empfehlenswert.
Galaxy A36: Kopf: 0,53 W/kg (Sehr niedrig)
Galaxy A35 5G: Kopf: 0,46 W/kg
Galaxy A55 5G: Kopf: 0,68 W/kg | Körper: 1,04 W/kg
Galaxy A54 5G: Kopf: 0,69 W/kg
Galaxy A17: Kopf: 0,67 W/kgGalaxy A16 5G: Kopf: 0,38 W/kg
Samsung Galaxy Z-Serie (Faltbare Smartphones)
Durch die komplexe Bauweise variieren die Werte hier je nach Modell.
Galaxy Z Flip7: Kopf: 0,69 W/kg
Galaxy Z Fold7: Kopf: 1,48 W/kg
Galaxy Z Flip5: Kopf: 0,94 W/kg
Smartphones mit höheren Werten (über 1,30 W/kg)
Obwohl sie weit unter dem EU-Grenzwert von 2,0 W/kg liegen,
strahlen diese Modelle im Vergleich stärker:
iPhone 17: 1,49 W/kg
Samsung Galaxy Z Fold7: 1,48 W/kg
iPhone 16 (Serie): 1,24 W/kg
Aktuelle High-End-Smartphones (Mittelwerte)
Samsung Galaxy S25: 1,29 W/kg
Samsung Galaxy S24: 1,23 W/kg
Google Pixel 10: 0,99 W/kg
Google Pixel 8 Pro: 0,84 W/kg
iPhone 15 / 15 Pro: 0,98 W/kg